Der Advent

beginnt am 1. Sonntag nach dem 26. November, oder am 4. Sonntag vor dem 25. Dezember. Für die Kinder ist die Adventzeit eine spannende Zeit.

Die Kleinen können es kaum erwarten bis der Heilige Abend da ist. Der Krampus und der Nikolaus kommen in dieser Zeit. Die Anklöckler sind von Haus zu Haus unterwegs und singen Weihnachtslieder. Früher bekamen die Anklöckler Kekse, Mandarinen, Schokolade oder Äpfel. Heute gibt man Geld, da sie für einen guten Zweck sammeln. Die Kerzen am Adventskranz werden angezündet, und der Adventkalender geöffnet. Es ist aber auch eine ruhige besinnliche Zeit. In diesen vorweihnachtlichen Wochen darf nicht getanzt und keine Hochzeiten abgehalten werden. Es heißt „ Kathrein stellt den Tanz ein.“ Und Kathrein ist am 25. November.

Am Barbara Tag (4. Dez.) werden von den Kirschbäumen einige Zweige geschnitten. Die Zweige gibt man in eine Vase und stellt sie an einen warmen Ort. Blühen die Barbarazweige am Heiligen Abend auf ,
so steht eine Hochzeit im Haus.                                                                 

Überall auf der Welt, wo Christen Weihnachten (Geburt Jesu) feiern, wird in der Kirche die Weihnachtskrippe aufgestellt und am Heiligen Abend eine Christmette abgehalten. So auch bei uns in Unken.

Am Heiligen Abend

dem früheren Bachltag wird nach dem Abendessen ein Rosenkranz gebetet. Danach geht meistens der Vater mit dem Sohn, oder der Großvater mit dem Enkel „RAUCHEN“ Rauchen ist eigentlich ein heidnischer Brauch. Mit dem Rauchen sollen die bösen Geister die in den Rauhnächten ihren Unfug treiben ausgetrieben werden. Die ganze Familie muss im Haus sein, sonst wird Der oder Diejenige hinausgeraucht und das bedeutet Unglück. Der Rauch soll in jeden Raum des Hauses gebracht werden. Am Heiligen Abend wird dazu noch 1x ums Haus gegangen.

An Silvestertag 2x, und vor dem Dreikönigstag wird das Haus 3x umrundet. Am Heiligen Abend (Bachltag) sollen Messer, Scheren und anderes Werkzeug geschliffen werden. Die „Bachlschneid“ so heißt es, hält das ganze Jahr. An den langen Abenden im Advent erzählte die Großmutter uns Kindern schöne Geschichten.

Unter anderem diese: Wenn ihr am Heiligen Abend um Mitternacht ganz leise in den Stall schleicht, könnt ihr alle Tiere sprechen hören und auch verstehen. Wir haben das nie erlebt. Am Anfang waren wir zu klein und schliefen um Mitternacht. Später waren wir zu groß und glaubten nicht mehr daran.

Die "Heiligen drei Könige"

 Am 6. Jänner ist Drei-Königs-Tag. Die drei Könige bitten um milde Gaben und segnen die Häuser. Als Zeichen wird mit Kreide die Jahrezahl und C+M+B an die
 Haustüre geschrieben. Aus C+B+M das ursprünglich " Gott segne dieses Haus" hieß, entwickelten sich die Namen der drei Könige.
 Nämlich Caspar, Melchior und Balthasar".

 

 

 

 

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