Almabtrieb im Bauernherbst

Der Almabtrieb ist der wichtigste Termin im Bauernherbst (dieses Jahr am 05. September)

Ist auf der Alm und am Bauernhof im Tal kein Unglück geschehen, werden die Kühe aufgekranzt (geschmückt)

Um eine Furkel (Kopfschmuck der Kühe) herzustellen benötigt die Sennerin viel Geduld und handwerkliches Geschick. In liebevoller Arbeit bastelt sie aus dünnen bunten Holzspänen kleine Sterne. Die Furkeln werden mit Seidenpapier umwickelt und eben mit diesen Sternen geschmückt. Manchmal wird auch noch ein Spiegel mit befestigt.

Ist der Tag des Almabtriebes gekommen, bekommen die Kühe die Kuhglocken umgehängt und die Furkeln an Kopf und Hörnern befestigt. Den jungen Tieren werden Hörnerkranzeln aufgebunden. Das sind Tannen oder Fichtenzweige die ebenfalls mit Bändern und bunten Sternen geschmückt sind. Die älteren Kühe wissen genau dass es wieder heimwärts ins Tal geht.

Die Sennerin hat meistens einen selbstgebrannten Schnaps mit dabei, den Sie dann Stamperlweise den Schaulustigen am Wegrand anbietet. Danach gehts zum Almabtriebsfest mit Musik und guter Laune. Vieles gibt es am Bauernherbst zu erleben.

Wöchentliche Veranstaltungen wie eine Wanderung zur Almkäserei, Pinzgauer Schmankerln selbst zubereiten, Saalachtaler Musiabend, einen Ausflug in das Reich der Kräuter oder beim BIO Hofladen vorbeischauen und vieles interessantes mehr sehen Sie im Rahmen des Bauernherbstes.

Hier noch ein kleiner Sprachkurs:

Wörter die Sie beim Bauernherbst vielleicht hören!

  • okentn - anzünden
  • fuscht - fort
  • iwadsdiwa - drunter und drüber
  • Sechta - Eimer
  • gogetzen - stottern
  • aschling - rückwärts
  • oe oder oichi - hinunter
  • hoagaschtn - sich unterhalten

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