Hochzeitsbräuche

 In Österreich gibt es viele traditionelle Hochzeitsbräuche. Während Ihres Urlaubs in Unken haben Sie vielleicht die Möglichkeit einmal live so etwas mitzuerleben!

Wenn das Brautpaar beim Pfarrer war um das Aufgebot zu bestellen, binden die Nachbarn oder Freundinnen einen langen Kranz aus Tannenzweigen und schmücken ihn mit bunten Bändern. Dieser wird um die Haustüre der Braut gehängt.

Am Hochzeitstag werden die Brautleute schon in aller Früh mit lauten Schüssen geweckt. Wenn es Zeit wird in die Kirche zu gehen stellt der Hochzeitlader den Hochzeitzug zusammen. Zum Zeichen seines Amtes trägt er einen langen Stecken mit vielen bunten Bändern daran.

Je mehr Hochzeiten er geleitet hat umso mehr Bänder hängen daran. Für jede Hochzeit ein Band. Auf diesen "Laderstecken" muss er höllisch aufpassen. Wird ihm dieser gestohlen muss er die Zeche der Diebe bezahlen. Das ist mit Sicherheit teuer.

Nach dem Abendessen ist das Weisen. Früher brachten die Hochzeitsgäste kleine und große Geschenke. Manches Geschenk hatte man doppelt oder dreifach. Heute weist man Geld.

Danach sind die Ehrentänze die vom Hochzeitlader mit launigen Sprüchen geleitet werden. Ist die Verwandtschaft groß, können die Ehrentänze schon bis fast auf Mitternacht andauern. Für eine ländliche Hochzeit ist der Hochzeitlader sehr wichtig.

Er kümmert sich um alles. Er stellt den Hochzeitszug zusammen, er leitet die Ehrentänze und er begleitet das Brautpaar hinaus, wenn es nach Hause geht. Der Hochzeitlader ist in etwa zu vergleichen mit dem heutigen Wedding Planner bei modernen Hochzeiten.

 

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